Der Stuhlgang bei Babys
Wenn Ihr Baby gerade frisch geboren ist, wird es die ersten Tage eine grün-schwarze, zähe Flüssigkeit ausscheiden. Diese wird Kindspech genannt und besteht aus Fruchtwasser, Körperflüssigkeit, Galle und Schleim, die sich während der Schwangerschaft im Darm des Babys gebildet haben.
Im Laufe seiner Entwicklung bis zum ersten Lebensjahr verändert sich der Stuhlgang Ihres Kindes häufiger. Farbe und Konsistent kommen immer darauf an, ob Ihr Kind gestillt wird, Milchnahrung bekommt oder schon fest Nahrung zu sich nimmt. Auch die Häufigkeit kann man nicht bestimmen.
Babys, die mit Muttermilch gefüttert werden, können 4-5 Mal pro Tag in die Windel machen, andere haben mehrere Tage gar nichts in der Windel. Solange der Stuhl aber weich ist und Ihr Kind nicht übermäßig pressen muss, gibt es keinen Grund sich Sorgen zu machen. Flaschenkinder hingegen sollten in der Regel 1 Mal am Tag einen Stuhlgang haben, damit es nicht zur Verstopfung kommt.
Verstopfung beim Baby
Eine Verstopfung bei Babys kann von der Nahrung kommen. Es kann sein, dass Ihr Baby vielleicht schon 1er Nahrung bekommt, die es noch gar nicht gut verdauen kann. Außerdem sollten Sie vielleicht in Betracht ziehen, dass das Wasser, mit dem die Nahrung zubereitet wurde, zu viel Kalk enthält oder das Babys zu wenig zu trinken bekommt.
Durchfall bei Babys
Wenn Ihr Babys unter Durchfall leidet, können Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Infektionen die Ursache sein. Da aber besonders Stillkinder immer einen relativ dünnen Stuhlgang haben, ist es schwer zu unterscheiden, wann ein Babys Durchfall hat und wann nicht. Meist ist der Stuhl aber noch wässriger und riecht zudem sehr unangenehm. Außerdem ist die Windel öfter voll, als normalerweise.
Es ist besonders wichtig, dass Ihr Kind in dieser Zeit viel Flüssigkeit zu sich nimmt, weil Säuglinge viel schneller austrocknen, als Erwachsene.
Blähungen bei Babys
Blähungen sind bei Babys keine Seltenheit. Durch Schreien, saugen und atmen kann es sein, dass zu viel Luft in den Bauch gelangt und dort Blähungen verursacht. Dies kann für die Kleinen sehr schmerzhaft sein. Eine gute Gegenmaßnahme ist eine leichte Bauchmassage oder ein spezielles Tragen des Babys. Dazu legt man das Kind mit dem Bauch auf den eigenen Arm, sodass der Kopf des Kindes sich an Ihrem Ellenbogen befindet. Für das Baby stellt dies eine Art Massage dar.